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Pressemitteilung: Gewinner des KT‐Image‐Awards 2017 stehen fest!

Von kommunalen Betrieben wird heutzutage mehr verlangt als nur schlichtes Abarbeiten von Aufträgen. Immer mehr wandeln sich kommunale Betriebe zum Dienstleister für die Kommune, stehen auf dem wirtschaftlichen Prüfstand und müssen sich und ihr Handeln rechtfertigen. Wie kommunale Betriebe dabei in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Die Möglichkeiten der Imagepflege sind vielfältig. Dies kann zum einen ein insgesamt runder und stimmiger Gesamtauftritt des Baubetriebshofes sein, aber auch eine gelungene Einzelaktion, die hilft, ein spezielles Thema der Bürgerschaft näherzubringen.

Mit dem KT‐Image‐Award zeichnet die Fachzeitschrift KommunalTechnik gemeinsam mit den Partnern Case IH & Steyr Deutschland und der Daimler AG, Mercedes Benz Spezial Trucks herausragende Beispiele aus. Mitmachen konnten kommunale Baubetriebshöfe und Straßenmeistereien. Dabei kam es weder auf die Gemeindegröße noch auf die Höhe des zur Verfügung stehenden Budgets für die Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit an. Der KT‐Image‐Award in der Kategorie „Bester Gesamtauftritt“ wurde in diesem Jahr an die
Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) in Bensheim verliehen. Dieser Zweckverband überzeugte die Jury mit seiner sehr aussagekräftigen Bewerbung, in der sich die markanten Besonderheiten eindrücklich spiegeln. Dazu gehört u.a. ein konsequent umgesetztes Farbleitkonzept. Jeder der fünf Arbeitsbereiche, wie zum Beispiel Abwasser, Straßenbau und der Kommunalservice, ist immer und überall eindeutig erkennbar, was den Bürgern stets klar strukturierte Orientierung bietet. Das gilt für Gebäude, Fahrzeuge und Arbeitskleidung genauso wie für die rege Öffentlichkeitsarbeit.

Zur Außendarstellung tragen nicht nur regelmäßige Pressemitteilungen und Broschüren bei, sondern in hohem Maß der KMB‐Internetauftritt, der in seiner Transparenz, seinem nutzerfreundlichen Aufbau, dem Informationsgehalt und seiner Aktualität im kommunalen Bereich seinesgleichen sucht. Beispielhaft genannt sei dazu der – auch als App verfügbare – sogenannte Mängelmelder, mit dem Bürger Auffälligkeiten im Straßenbild, wie Schlaglöcher, illegalen Müll oder defekte Schilder melden und anhand einer Statuskennzeichnung den Erledigungsgrad erkennen können. Doch auch öffentlichkeitswirksame Aktionen, wie etwa Grünflächen‐Patenschaften oder der Frühjahrsputz „Sauberhaftes Bensheim“, sorgen für große Bürgernähe. Transparent, engagiert, kompetent in der Arbeit wie in der Außendarstellung – das charakterisiert die Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstrasse.
Platz 2 in der Kategorie „Bester Gesamtauftritt“ belegen in diesem Jahr die Stadt Bielefeld mit ihren Umweltbetrieben, während sich der Bauhof der niederrheinischen Stadt Rees die Bronzemedaille sicherte.

In der Kategorie „Beste Einzelaktion“ überzeugte der Neue Betriebshof Saarlouis (NBS) die Jury mit einem sehr aktuellen und richtungsweisenden Projekt: „Bürger erzeugen gemeinsam Strom“. Basis dessen ist das 2010 in Saarlouis beschlossene und seitdem schrittweise umgesetzte Klimaschutz‐Konzept, demzufolge Saarlouis bis 2050 den Status „Null‐Emissions‐Stadt“ erreichen möchte. Dabei spielt der Betriebshof eine Vorreiterrolle. 2014 ging am NBS‐Standort ein Biomasseheizkraftwerk ans Netz, mit dem die Heizanlage des Betriebshofes versorgt und ein großer Teil des Energiebedarfs gedeckt wird. 2017 folgte als nächster Schritt die Installation einer Photovoltaikanlage auf den Dächern des NBS. Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt und der Bürgerenergiegenossenschaft Köllertal eG. Auf diesem Wege können sich die Bürger als Anleger beteiligen, den Umweltschutz unterstützen und ein im ganzen Saarland einmaliges Konzept unterstützen. Der erzeugte Strom dient nicht nur der Deckung des heutigen Betriebshof‐Bedarfs, sondern ist auch ein wichtiger Schritt bei der Umstellung des Fuhrparks auf Fahrzeuge und Geräte mit Elektroantrieb. Dass dieses Projekt vom Betriebshof und der Stadt mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit begleitet wird, versteht sich für die Verantwortlichen von selbst.

Auch in dieser Kategorie vergab die Jury wieder Urkunden an den Zweit‐ und Drittplatzierten, genauer gesagt, an den Baubetriebshof Ravensburg für die Kampagne „Saubere Stadt“ und an den Bauwirtschaftshof Aschersleben für den „Erinnerungsgarten“ im Kontext eines sehr innovativen Friedhofkonzepts. Zusätzlich erhält die kleine fränkische Stadt Schillingsfürst einen Sonderpreis als kleinste teilnehmende Kommune für ihren 2017 erstmals durchgeführten Tag der offenen Tür des Bauhofes. Der KT‐Image‐Award wird von der Zeitschrift KommunalTechnik übergeben und von der Case IH & Steyr Deutschland und der Daimler AG, Mercedes‐Benz Special Trucks unterstützt. Im Jahr 2010 wurde der Award erstmals ausgeschrieben und bis einschließlich heute viermal verliehen.

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